Schwebe- und Standseilbahn

Ortsteil Weißer Hirsch
technische Sensation

 

Dresden verfügt über zwei legendäre Bahnen: Seit 1895 führt die Dresdner Standseilbahn vom Ortsteil Loschwitz in den höher gelegenen Ortsteil Weißer Hirsch. Die Dresdner Schwebebahn ist weltweit die Älteste ihrer Art und bis zum heutigen Tag eine technische Sensation.

Ein Blick in die Geschichte der Schwebebahn
Am 6. Mai 1901 eröffnete die Schwebebahn. Sie ist weltweit die Älteste ihrer Art und bis zum heutigen Tag eine technische Sensation. Die Anlage basiert auf dem Einschienenhängebahn-Prinzip des Kölner Ingenieurs Eugen Langen. Dabei wird der Fahrbahnträger, auf dem die Schiene befestigt ist, von 32 Pendel- und einer Feststütze getragen. Die Wagenkästen selbst hängen unter der Fahrschiene. Bewegt werden die Wagen durch ein Zugseil. Die zugehörige Fördermaschine steht in der Bergstation. Zunächst von zwei Verbunddampfmaschinen angetrieben, kommt seit 1909 ein Gleichstrommotor zum Einsatz. Dieser lässt die Wagen zwischen Berg- und Talstation pendeln. 2011 feierte das beliebte Ausflugsziel seinen 110. Geburtstag.

Geheimtipp: Der Panoramaaufzug
Im Jahr 2001 wurde der Turm des Maschinenhauses als Aussichtsplattform zugänglich gemacht. Mit dem Panoramaaufzug können Besucher bequem den Turm erklimmen, von wo aus man einen unvergleichlichen Blick über das gesamte Dresdner Elbtal genießen kann. Technikinteressierte Besucher können die historische Antriebsmaschine im Rahmen einer Führung bei der Arbeit bewundern und viele Details zur Bahn erfahren.

Interessanten Zahlen auf einen Blick
Eröffnung: 6. Mai 1901
Linienführung: Körnerplatz-Oberloschwitz
Streckenlänge: 274 m
Höhenunterschied: 84,2 m
maximale Neigung: 39,9 %
Wagenkapazität: 40 Personen

Ein Blick in die Geschichte der Standseilbahn
Seit 1895 führt die Dresdner Standseilbahn vom Ortsteil Loschwitz in den höher gelegenen Ortsteil Weißer Hirsch. Anfangs sollte mit dieser Strecke lediglich eine Verbindung zwischen dem Stadtzentrum und dem neu gegründeten Villenviertel Weißer Hirsch geschaffen werden. Dieser Stadtteil war nach dem Bau eines Sanatoriums zum bekannten Kurort avanciert. Heute hat sich die Standseilbahn zu einer bedeutenden touristischen Attraktion in Dresden etabliert. Schon die Bahn selbst, die seit 1984 unter Denkmalschutz steht, ist einen Blick wert.

Die landschaftlich reizvolle Umgebung macht die Fahrt mit der Standseilbahn zu einem besonderen Erlebnis. Während der Auffahrt schlängelt sich die Bahn durch eine malerische Natur, zwei kurze Tunnelstrecken und über ein 102 Meter langes Brückenviadukt. Von der Bergstation aus bietet sich dem Besucher ein herrlicher Blick über das Elbtal und das Dresdner Stadtgebiet. Die nahe gelegene Ausflugsgaststätte „Luisenhof“ ist nicht nur der ideale Ausgangsort für einen Spaziergang durch das Villenviertel am Weißen Hirsch, sondern lädt auch zur gemütlichen Einkehr ein.

Zwei Wagen, durch ein Zugseil miteinander verbunden und von der stationären Fördermaschine angetrieben, verkehren auf der landschaftlich reizvollen Strecke. Anders als bei der Dresdner Schwebebahn mit Bedienständen in beiden Stationen, erfolgt die Steuerung der Standseilbahn ausschließlich von der Bergstation aus.

Interessante Zahlen auf einen Blick
Bauart: Standseilbahn mit Abt`scher Ausweiche
Betriebsart: Pendelbetrieb (führerlos)
Stationen: Talstation in Loschwitz, Bergstation am Weißen Hirsch
Streckenlänge: 547,0 m
Höhenunterschied: 95,0 m
Minimale Neigung: 9,5 %
Maximale Neigung: 29,0 %
Spurweite: 1000 mm
Zugseil: 578 m lang, 38 mm im Durchmesser
Antriebsleistung: 199 kW
Fördermaschine: 2 starr gekuppelte Treibscheiben
Beförderungsleistung: 630 Personen pro Stunde und Richtung
maximale Fahrgeschwindigkeit: 5 m/s
Fahrzeit: 5 Minuten

Konktat
Dresdner Verkehrsbetriebe AG
Bergbahnen
Pillnitzer Landstraße 5
01326 Dresden
T +49 351 857 24 10
F +49 351 857 24 13
bergbahn@dvbag.de
dvb.de/de/Freizeit-Tourismus/Bergbahnen

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