Direkt neben dem Schloss befindet sich das Landgestüt Moritzburg. Es wurde 1733 als kurfürstliche Jagdstallung erbaut und dient seit 1828 als Zuchtstätte. Heute ist es der Hauptsitz der Sächsischen Gestütsverwaltung, die sich der Erhaltung traditioneller Pferderassen und der Ausbildung im Reitsport widmet. Das Gestüt beherbergt eine Vielzahl von Zuchthengsten und trägt maßgeblich zur regionalen Pferdezucht in Sachsen und Thüringen bei.
Die Hengstparaden
Ein jährliches Highlight sind die Hengstparaden, die traditionell an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden im September stattfinden. Die Veranstaltung, die erstmals 1924 ausgerichtet wurde, lockt bis zu 30.000 Besucher an. In einem vierstündigen Programm präsentieren über 130 Hengste des Gestüts ihr Können in sportlichen und historischen Schaubildern. Die imposante 16-spännige Postkutsche bildet dabei den festlichen Abschluss.
August der Starke ist bekannt für seine Lust am Bauen. Neben dem Taschenbergschloss, das er für seine Mätresse Anna Constantia errichten ließ, schuf er auch das Jagdschloss Moritzburg. Nur 20 Autominuten vom Hotel entfernt wird man direkt ins 18. Jahrhundert versetzt.
Federzimmer
Im Schloss Moritzburg befindet sich das legendäre Federzimmer. Der Legende nach soll das Bett ein Geschenk des spanischen Königs gewesen sein. Deshalb wird vermutet, dass Sklaven im Laufe von Generationen Federn im Übermaß sammelten.
Die Ledertapeten
Von den ehemals 60 Räumen konnten leider nur 11 mit Ledertapeten ausgekleidete Zimmer erhalten werden. Dennoch verfügt die Moritzburg über den weltweit größten Bestand an barocken Ledertapeten. Diese werden nach und nach in Feinarbeit restauriert. Abgebildet ist unter anderem die antike Mythologie, insbesondere Diana, die Göttin der Jagd.
Trophäensammlung
Schloss Moritzburg hat eine lange Tradition. Die Wettiner des 16. Jahrhunderts genossen ihre Residenz. Als August der Starke im 18. Jahrhundert das Sagen hatte, feierte er nach einer erfolgreichen Jagd pompöse Feste. Moritzburg besitzt eine der bemerkenswertesten Sammlungen von Jagdtrophäen in Europa.
Sammlung von Knochenporzellan
Das ehemalige Ankleidezimmer von König August III. ist heute eine Ausstellung von feinem Knochenporzellan. Genießen Sie die Schönheit des strahlend weißen Porzellans im sogenannten Jägerturm.
Der Park
Die Moritzburg ist von einem wunderschönen, romantischen Schlosspark umgeben. August der Starke gab zu seinen Lebzeiten Pläne in Auftrag, die alle dem damals modernen französischen Grundschema folgten. Nach seinem Tod konnte der Garten jedoch nie vollendet werden. An der Rekonstruktion des Parks, die vom Sächsischen Landesamt für Denkmalpflege durchgeführt wird, wird noch heute gearbeitet. Wussten Sie übrigens, dass im Park um Moritzburg der einzige Leuchtturm Sachsens steht?
Circa 20 Kilometer nordwestlich von Dresden ist die Kreisstadt Meißen zu finden, in welcher sich die Weinberge am Elbtal beobachten lassen. Neben der historischen Altstadt gilt vor allem das dort hergestellte Meißner Porzellan als Wahrzeichen der Stadt. Es wird seit über 300 Jahren in der Porzellanmanufaktur Meissen produziert und glänzt bis heute mit seiner ausgezeichneten Qualität. Als besonders berühmt gelten die blau gekreuzten Schwerter, welche auf der Unterseite der Werkstücke zu finden sind, und die Zeichnung eines Zwiebelmusters auf dem Porzellan.
Die Kunst des feinen Handwerks wird auch Jahrhunderte später noch sehr hoch geschätzt. Die Manufaktur lädt jedermann zu einer Besichtigung der Ausstellungsstücke im Museum ein. Wenn Sie interessiert sind, noch weiter hinter die Kulissen zu schauen, können Sie die Fertigung des Porzellans mit eigenen Augen erleben. Dafür wird eine Führung durch die Schauwerkstatt der Manufaktur angeboten.
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Schon in der Zeit der Romantik waren Besucher begeistert von der atemberaubenden Schönheit, der unberührten Natur und der einzigartigen Kulisse der Sächsischen Schweiz. Heute zählt der Nationalpark zu den beliebtesten Ausflugszielen und angesagtesten Fotomotiven Deutschlands.
Das Elbsandsteingebirge ist ein Mittelgebirge und umfasst etwa 700 Quadratkilometer. Es erstreckt sich über den Oberlauf der Elbe nach Nordböhmen, Tschechien. Der deutsche Teil wird umgangssprachlich auch „Sächsiche Schweiz“ genannt, während der tschechische Teil als „Böhmische Schweiz“ bezeichnet wird.
Die wohl berühmteste Felsformation der Sächsischen Schweiz bietet einen atemberaubenden Blick über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten dieser Region. Über die Basteibrücke gelangen sie dann zur Felsenburg Neurathen, die einst von Raubrittern bewohnt wurde. Verbinden Sie Ihren Besuch zur Bastei doch direkt mit einem Tagesausflug durch die Sächsische Schweiz. Zahlreiche Wanderrouten bringen Sie zu den schönsten Sehenswürdigkeiten dieser Region.
Öffnungszeiten: Ganzjährig geöffnet
Kontakt: Dresden Information GmbH | T +49 351 501 501
Eingebettet in die malerische Felslandschaft der Sächsischen Schweiz, nur 35 km von Dresden entfernt, thront 241 Meter über der Elbe die Festung Königstein. Einzigartig in Europa präsentiert sie Festungsbaukunst in ihrer Entwicklung über 400 Jahre hinweg. Burg, Kloster, Festung, Lustschloss, Staatsgefängnis, Kriegsgefangenenlager, Jugendwerkhof: Das alles war der Königstein. Heute ziehen auf einer Fläche von 13 Fußballfeldern mehr als 50 Bauwerke, schmucke Kanonen und gepflegte Grünanlagen jährlich eine halbe Million Gäste aus aller Welt in ihren Bann.
Früher lebten hier Soldaten mit ihren Familien wie in einer kleinen Stadt. Jetzt illustrieren zahlreiche Ausstellungen den Alltag von einst, wobei die große interaktive Dauerausstellung „IN LAPIDE REGIS – Auf dem Stein des Königs“ besonders empfehlenswert ist. Neben mehr als 500 Exponaten erzählen dreidimensionale Schaubilder, lebensechte Figureninstallationen und Medienstationen die 800-jährige Geschichte des Königsteins.
Neben authentischer Architektur und erlebbarer Geschichte bietet die einzigartige Bergfestung einen fantastischen Panoramablick über das Elbtal. Dank Aufzug ist diese das ganze Jahr über mühelos zu erobern.
Öffnungszeiten: April bis Oktober: 9:00 - 18:00 Uhr | November bis März: 9:00 - 17:00 Uhr
Kontakt: Festung Königstein gGmbH | 01824 Königstein | T +49 350 21 64607
Etwas mehr als 20 km südlich von Dresden liegt die für ihre Uhren bekannte Kleinstadt Glashütte. Die Stadt gilt als ein berühmtes Ziel für jeden Liebhaber des geschickten Handwerks des Uhrmachens.
Im zentral gelegenen Uhrenmuseum werden die besten Stücke der Marke „Glashütte Original“ präsentiert. Hier wartet wissenswertes zur Zeitmessung und eine fast 180 Jahre alte Geschichte auf die Besucher. Es vereinen sich Luxus und alte Tradition in einer einzigartigen Form. In Sonderausstellungen werden berühmte Modelle, einzelne Zeitepochen oder wichtige Träger der Glashütter Uhren in Szene setzen. Für jeden, der Interesse an der präzisen Kunst zeigt, stehen die Türen des Museums von Mittwoch bis Sonntag offen.
Die historische Innere Altstadt ist die mit Abstand beste Wahl für Dresden-Besucher, da sich hier die berühmtesten Kulturdenkmäler konzentrieren. Das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden liegt exakt in diesem aristokratischen Zentrum, in direkter Nachbarschaft zu Zwinger, Semperoper und Residenzschloss.
Das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden liegt im Herzen der barocken Altstadt, direkt gegenüber dem Zwinger und dem Residenzschloss mit dem Historischen Grünen Gewölbe. Die weltberühmte Semperoper, die Hofkirche und die Brühlsche Terrasse liegen nur zwei Gehminuten entfernt, während die ikonische Frauenkirche am Neumarkt in fünf Minuten zu Fuß erreichbar ist.
Das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden liegt nur 2 km (rund 7 Fahrminuten) vom Dresdner Hauptbahnhof entfernt. Der Flughafen Dresden (DRS) ist 10 km (20 Minuten) entfernt, während Leipzig/Halle (LEJ, 135 km), Prag (PRG, 155 km) und Berlin Brandenburg (BER, 180 km) in bequemen 1,5 bis 2 Stunden Fahrzeit erreichbar sind.
Das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden ist zu jeder Jahreszeit ein ideales Reiseziel, da die Semperoper und die historischen Museen rund um den Zwinger das ganze Jahr über faszinieren. Die Sommermonate laden zu malerischen Elbe-Schifffahrten und Open-Air-Festivals ein, während der Winter mit dem berühmten Striezelmarkt und festlichen Weihnachtsmärkten in der Altstadt verzaubert.
Für die kulturellen Highlights der Altstadt, Museen und die Semperoper empfehlen wir 2 bis 3 Tage. Um zusätzlich die Elbschlösser, die Porzellanmanufaktur Meißen und den atemberaubenden Nationalpark Sächsische Schweiz zu erleben, ist ein Aufenthalt von 4 bis 5 Tagen ideal.
Die Lady in Red und das Concierge-Team im Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden arrangieren maßgeschneiderte kulturelle und persönliche Erlebnisse für jeden Anlass. Das Angebot reicht von erstklassigen Karten für die Semperoper und Frauenkirchen-Konzerte über private Rundgänge durch die historische Altstadt und Museen bis hin zu erlesenen Blumenarrangements auf dem Zimmer.
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