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Der Weinkeller

Eine ganz eigene Welt befindet sich einige Meter unter dem Stafford London by Kempinski - der 380 Jahre alten Weinkeller.

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Der Weinkeller

Eine aufregende Geschichte schlummert unter dem Stafford in seinen über 380-jährigen Weinkellern. Lord Francis Godolphin ließ die Weinkeller im 17. Jahrhundert unter dem Blue Ball Yard anlegen, der Innenhof der Teil der königlichen Mews darstellt. 1880 wurden die Weinkeller von einem lokalen Weinhändler übernommen, dessen Weinhandlungsschild noch immer im Keller hängt.
Inzwischen hat Gino Nardella, ein Stafford-Urgestein, Madame Prunier als hauseigener Weinexperte ersetzt. Als Master Sommelier trägt er die Verantwortung über die stetig wechselnde Weinsammlung von derzeit ungefähr 6.000 Flaschen und übersieht gleichzeitig den Weinservice im Lyttelton Restaurant. Dort steht er Weinnovizen sowie kundigen Weinliebhabern gerne mit gutem Rat zur Seite.
Laut Nardella beherbergen die Weinkeller ungefähr 800 verschiedenen Weinlabel, allerdings finden sich nur 400 davon auf der Weinkarte. Der Rest schlummert ungestört in den Weinkellern unter seine Aufsicht, bis sie beste Trinkqualität erreicht haben. Der Master Sommelier ist stolz auf seine weltweite Sammlung - sie zählt zu einer der umfangreichesten in ganz London - aber besonders die Menge und Qualität an halben Flaschen und Imperialflaschen ist beeindruckend. So kann zum Beispiel ein Weinliebhaber, der weniger trinken oder verschiedene Weine probieren möchte, sogar Château Lafite Rothschild 1961 sowie 1976 oder Ducru Beaucaillou 1978 in der Halbflaschenabfüllung geniessen. Für besondere Anlässe ist der Château Leoville Poyferre 1978 in der Imperalflasche immer eine gute Wahl.
Am Ende eines guten Essens empfiehlt Nardella gerne einen Jahrgangscognac oder Armagnac, einen schön gereiften Malt Whiskey oder auch eine Flasche Jahrgangsport von 1927 oder 1945.
Wenn Nardella Zeit hat, zeigt er sehr gerne Gästen sein Refugium unter den Strassen von St. James. Es ist ein ganz besonderes Ereignis, die Weinkeller im Kerzenschein zu besichtigen und mit Nardella über Weine zu fachsimpeln. „Ich genieße es, die Kommentare der Gäste zu hören und ganz ehrlich, ich mag es auch ein bisschen, mit meinen Weinkellern anzugeben. Es ist ein beeindruckender Platz, bei dem viele ins Schwärmen geraten“, verrät Nardella.

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