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GHA

Von der Waldgaststätte zum Luxus-Hotel

Vor 420 Jahren fing alles an. Ritter Sebastian von Heusenstamm erbaute am „graven Bruch“ (grauen Bruch) am Gravenbruch, den Gravenbrucher Hof. Knapp 200 Jahre zuvor schon war der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Etwa 130 Jahre später, dem Zeitalter des Barock und der damaligen Mode folgend, wurde der Hof 1720 um ein Jagdschlösschen erweitert. Noch heute erinnert das Wappen über dem Portal zum heutigen Innenhof daran.

30.11.2009
 

Frankfurt/Neu-Isenburg, November 09

 

Alter Adel und heutige Prominenz als Stammgäste - Geschichtliches aus Gravenbruch 1885 wird dem Hof und dem Jagdschlösschen die Waldgaststätte „Forsthaus Gravenbruch“ angegliedert, welche sich zur Jahrhundertwende zu einem beliebten Ausflugsziel des Frankfurter Adels entwickelte. Diesem Trend folgend, wurde das Forsthaus 1907 um einen Saalbau und eine Reihe von Gästezimmern erweitert. Unter den jahrhundertealten Bäumen des Parks entstand eine Gartenwirtschaft.

1943 wurde bei einem schweren Bombenangriff nahezu das gesamte Anwesen zerstört. Rudolf Graf von Schönborn, dessen Familie bereits seit 1661 im Besitz des Jagdschlösschens und des umliegenden Waldes war, ließ den Gebäudekomplex im alten Stil bereits wenige Jahre nach Kriegsende wieder aufbauen. Das Restaurant konnte 1953 wieder in Betrieb genommen werden, Ende der 50er Jahre wurde es noch einmal erweitert.

In den 60er Jahren entstand der neue Hotelflügel, eingebettet in die weitläufige Parklandschaft, wo 1967 die ersten Gäste einzogen. Zu diesem Zeitpunkt wurden auch der hoteleigene See und der Außenpool angelegt, ebenso wurden mehrere Gesellschaftsräume neu errichtet. Sechs Jahre später konnte das Freizeitangebot um ein Hallenbad ergänzt werden.

Seit 30 Jahren unter Kempinski-Management

1976 übernahm die Kempinski AG die Leitung des Hauses und führte umfassende Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen durch. 1980 wurde das Hotel durch den hessischen Minister für Wirtschaft und Technik offiziell als Kempinski Hotel der Fünf-Sterne-Luxus-Kategorie wieder eröffnet. Die Zimmeranzahl wurde von 92 auf 317 Zimmer und Suiten erhöht und es entstanden drei Restaurants, eine große Bar, ein Ballsaal mit einer Kapazität für bis zu 600 Personen, neun Konferenz- und Veranstaltungsräume, zwei Tennisplätze, ein beheiztes Freibad, und ein vielseitiger Freizeit- und Fitnessbereich. Im Laufe der folgenden zwanzig Jahre fanden noch weitere kleine Veränderungen am Haus statt.

So wurden z. B. einige Suiten zu Konferenzräumen umgebaut, so dass das Hotel nun über 22 Tagungsräume – alle mit Tageslicht- und 259 Zimmer und 25 Suiten verfügt. Im historischen Innenhof, dem „Schoppenhof“, wurde die einstige Gartenwirtschaft wieder ins Leben gerufen. Der „Schoppenhof“ ist von Mai bis September beliebtes Ausflugsziel der Frankfurter. Anfang 2006 wurde das Kempinski Hotel Gravenbruch Frankfurt aufwändig renoviert. Bauherr und Management sind dabei dem Landhausstil treu geblieben.

Das City-Resort Hotel hat seit jeher seine Stammgäste auch unter den Prominenten. „Kaiser“ Franz Beckenbauer zählt zu den langjährigsten Fans des Hauses. Regisseure, Schauspieler, Opernsänger, Spitzensportler, Politiker, Wirtschaftsmagnaten und Mitglieder internationaler Königshäuser – die Liste prominenter Gäste umfasste in den letzten zwei Jahren mehr als 150 Personen.

 

Über Kempinski Hotels:

Die Marke Kempinski wird weltweit von einer wachsenden Kollektion an charakteristischen Hotels repräsentiert. Europas älteste Luxushotelgruppe Kempinski hat sich ihren Ruf aufgrund der Überzeugung erworben, dass Exklusivität und Individualität die Grundlage für wahren Luxus darstellen. Zudem erweitern neue Hotels und Resorts in Europa, dem Nahen Osten, in Afrika und Asien ständig das Portfolio. Während diese Wachstumsphase die Stärke und den Erfolg der Marke Kempinski reflektiert, wird die Kollektion limitiert bleiben, um Exklusivität und Individualität zu wahren. (www.kempinski.com)

Kempinski ist Mitglied der Global Hotel Alliance. Basierend auf dem Modell der Luftfahrtallianz ist die Global Hotel Alliance der weltweit größte Zusammenschluss von unabhängigen Hotelgruppen. Zur GHA gehören momentan zwölf Mitglieder, Anantara, Cham, Dusit, Kempinski, Landis, Leela, Marco Polo, Omni, Pan Pacific, Parkroyal, First Hotels und The Doyle Collection, die insgesamt über 236 Luxushotels mit mehr als 50.000 Zimmern in 50 Ländern umfassen. (www.globalhotelalliance.com)

 

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